Kapstadt als Startschuss zur Weltreise

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Der Startschuss für meine Weltreise viel auf Südafrika. Im August ist dort Winter, die Temperaturen belaufen sich auf circa 15 bis 25 Grad Celsius und ich hatte vor zu wandern und die wunderschöne Gegend zu erkunden. Ich finde, das Klima eignet sich zu dieser Zeit ganz besonders dafür.

 

Die Ankunft in Kapstadt war nach einer Anreise von 25 Stunden sehr entspannt. Der Mietwagen, über Bidvestcarrental gebucht, war schnell abgeholt. Nur die Umstellung auf den Linksverkehr war zuerst gewöhnungsbedürftig.

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Das erste Hostel in Kapstadt war nicht wirklich ansprechend. Wenig Charme, muffiger Geruch und eher marode als etwas Besonderes. Deshalb hier mein Tipp für jede „Backpackerreise“ nach Südafrika; der Coast to Coast, ein Reise-Hostel-Guide, liegt in jedem Hostel, welches sich für ihn qualifiziert hat. Die Hostels werden getestet und für die Anzeige muss der Eigentümer zahlen. Schaut ihn euch an, der Kreativität wurden hier keine Grenzen gesetzt. Die Anzeigen werden von den Hostels selbst verfasst. Liebevolle Texte und eigens kreierte Skizzen zeigen zum Beispiel ein all-you-can-eat-Pancake Angebot zum Frühstück.

In Kapstadt habe ich den Lions Head bestiegen. Der Aufstieg dauert je nach Kondition ca. 45-60min. Man kommt nur zu Fuß auf den 669 Meter hohen Berg. Es gibt zwei Routen. Richtiges Schuhwerk ist angebracht.

Der größere Teil ist ein Spaziergang. Im letzten Viertel wird es dann anspruchsvoller und felsiger. Einige der Stufen wurden in den Fels gehauen. An manchen Passagen geht es mit einer Leiter hoch, deshalb ist etwas Klettererfahrung nicht verkehrt. In wenigen Abschnitten ist der Weg durch Ketten gesichert.

Dort ging es hinauf.
Dort ging es hinauf.

 

Beim Auf- sowie Abstieg hat man einen wunderschönen Blick auf Camp´s Bay.

Blick auf Camps Bay vom Lions Head
Blick auf Camps Bay vom Lions Head.

Ich empfehle euch, etwas auf das Wetter zu achten, wenn ihr den Weg auf euch nehmt. Ich habe den Nebel am ersten Tag unterschätzt und leider nichts gesehen. Dementsprechend groß war meine Begeisterung, als ich beim zweiten Aufstieg und klarem Himmel diese fantastische Aussicht genießen konnte.

Noch atemberaubender soll die Aussicht vom Tafelberg gegenüber sein. Jedoch war genau in der Woche, als ich in Kapstadt war, die Seilbahn sowie der Wanderweg gesperrt. Informationen über das Wetter und die Zeiten der Seilbahn, auf dem Tafelberg könnt ihr hier finden.

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Blick auf den Tafelberg.

In Kapstadt wird einem als Tourist empfohlen, das Haus nach Sonnenuntergang nicht mehr zu verlassen. Die Kriminalitätsrate ist immer noch sehr hoch. In fremder Umgebung solltet ihr eher etwas vorsichtig sein, und euch die Tipps und Vorschläge der Einheimischen bezüglich dem Ausgehen zu Herzen nehmen. Fühlt ihr euch unsicher, verlasst die Gegend. Mit dem Auto seid ihr sicherer und flexibel. Ausserhalb essen gehen, etwas trinken und das Auto in der Nähe parken ist aber völlig okay.

Eine Simkarte für das Land, in dem ihr euch befindet, ist in jedem Fall sinnvoll, um nicht auf Wlan angewiesen zu sein. WhatsApp könnt ihr immer noch mit der eigenen Nummer nutzten. Ich besitze ein iPhone ohne SIMlock, nutze also immer den jeweiligen Ortstarif. Diese sind meist sogar günstiger als in Deutschland. Die Simkarten bekommt ihr überall. Ich habe in Südafrika Vodacom genutzt und war zufrieden. Außerdem ist es hilfreich um bei den Unterkünften anzurufen. Die Preise für die Zimmer weichen nämlich oft noch von den Angeboten von Booking.com oder ähnlichen Anbietern ab. Da könnt ihr Geld sparen.

Ich bin mir sicher das Kapstadt unglaublich viel zu bieten hat, viele Ecken habe ich nicht erkundet und ehrlich gesagt auch an mir vorbeiziehen lassen, ich wollte erstmal ankommen.

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